Die ersten Weihnachtsbäume liegen schon auf der Straße, die Festtage 2020 sind Geschichte. Rückblickend war es für alle ein ungewöhnliches Jahr, das nicht wenige von uns vor große Herausforderungen gestellt hat. Insofern wundert es auch auch nicht, dass viele den Jahreswechsel herbeigesehnt und sich vorgenommen haben, dass 2021 vollkommen anders wird. Viele haben Vorsätze verfasst und nun geht es darum, sie auch umzusetzen und nicht in den alten Trott zu verfallen.

Wir kennen das alle. Silvester stehen wir noch frohen Mutes mit einem Glas Sekt in der Hand und wissen ziemlich genau, was wir im nächsten Jahr alles ändern wollen. Mehr Bewegung, das Rauchen aufgeben, endlich den ungeliebten Job kündigen, uns selbstständig machen und und und.

Das neue Jahr beginnt, die erste Woche verstreicht, manches haben wir begonnen, doch oft sind all die guten Vorsätze bereits in der zweiten Januarwoche Schall und Rauch. Was zurückbleibt, ist  Frust, den wir uns dann gern schön reden, in dem wir unsere Wünsche und Vorsätze herunterspielen. Ich rauche eben gern oder so schlecht ist der Job ja nun auch wieder nicht. Und schon hat die Macht der Gewohnheit uns wieder fest im Griff. Wir hocken weiter in unserer Komfortzone und lassen das Leben an uns vorbei ziehen.

Ein hoher Preis

Der Preis dafür ist der Verlust von Lebensenergie und Lebensfreude, denn jeder nicht realisierte Vorsatz nagt in unserem Inneren trotzdem weiter und raubt uns Energie. Der Punkt ist, dass wir das oft genug akzeptieren, weil die Vorstellung davon, wie anstrengend und oft reich an Konsequenzen ein Neubeginn oder eine Veränderung ist, uns wesentlich unangenehmer ist. Und natürlich haben Ihre Gedanken auch recht –  natürlich ist es  anstrengend, unbequem und lästig, endlich die Bequemlichkeit über Bord zu werfen. Nur müssen wir diesen  Preis eben zahlen, wenn sich wirklich etwas ändern soll. Aber wie angedeutet, ist der Preis, den Sie zahlen, wenn sie stillhalten, oft deutlich höher.

Nach vorn ausrichten

Das Leben ist auf Wachstum ausgerichtet. Schauen Sie sich in der Natur um. Da bleibt nichts stehen. Alles ist in Bewegung. Werden und vergehen sind die Zyklen, die das Leben ausmachen. Bleiben Sie stehen und verändern nichts, wird die Veränderung irgendwann von außen kommen. Dann ist sie in der Regel aber meist schmerzhaft. Und viele Menschen machen die Erfahrung, dass sie nach der Veränderung wahrnehmen können, wie viel Kraft sie die alte Situation gekostet hat.

Also packen Sie es lieber selbst an. Nehmen Sie sich für das nächste Jahr maximal zwei große Veränderungen vor und planen Sie ganz genau – am besten schriftlich – wie Sie sie angehen wollen. Erstellen Sie einen Zeitplan und machen Sie jetzt in der ersten Januarwoche mindestens zwei Schritte in Richtung Ziel. Das können kleine Schritte sein – Hauptsache, Sie gehen sie! Und lassen Sie sich helfen! Kein Mensch muss Veränderungen allein durchstehen. Holen Sie sich Rat und Unterstützung, aber seien Sie dabei achtsam, denn oft ruft man mit dem eigenen Veränderungswillen Menschen auf den Plan, die aufgrund ihres eigenen Phlegmas wie eine Bremse wirken. Ein Coaching kann Ihnen auf jeden Fall eine gute begleitende Unterstützung bieten.

Wir von der .garage Berlin wünschen Ihnen ein kraftvolles und schönes neues Jahr und unterstützen Sie gern bei Ihren Veränderungsplänen.