Die Weihnachtsgans ist Geschichte, der Tannenbaum fängt schon an zu nadeln und irgendwie scheint sich die Welt zwischen den Jahren ein bisschen langsamer zu drehen. Die Tage laden zu Muße ein, und trotzdem spüren viele schon so etwas wie Aufbruchsstimmung, schließlich liegt das neue Jahr wie ein unbeschriebenes Blatt vor uns und dieser Anblick verleitet natürlich dazu, Pläne zu schmieden.

Vorsätze für das neue Jahr – wir kennen sie alle. Und natürlich auch das Gefühl, das sich einstellt, wenn all die tollen Pläne, die wir einst schmiedeten, nach einigen Wochen vergessen sind, während der Alltag sich wieder breitmacht. Silvester stehen wir noch frohen Mutes mit einem Glas Sekt in der Hand und wissen ziemlich genau, was wir im nächsten Jahr alles ändern wollen. Mehr Bewegung, das Rauchen aufgeben, endlich den ungeliebten Job kündigen, uns selbstständig machen und und und.

Und dann beginnt das neue Jahr, die ersten Woche verstreichen, manches haben wir begonnen, doch oft sind all die guten Vorsätze bereits in der zweiten Januarwoche Schall und Rauch. Was zurückbleibt, ist  Frust, den wir uns meist auch noch schönreden, in dem wir unsere Wünsche und Vorsätze herunterspielen. “Ich rauche eben gern.”, oder: “So schlecht ist der Job ja nun auch wieder nicht.” Und schon hat die Macht der Gewohnheit uns wieder fest im Griff. Wir hocken weiter in unserer Komfortzone und lassen das Leben an uns vorbeiziehen.

Wie ist der Plan?

Der Preis dafür ist der Verlust von Lebensenergie und Lebensfreude, denn jeder nicht realisierte Vorsatz nagt in unserem Inneren trotzdem weiter und raubt uns Energie. Dabei ist es nicht schwer, etwas Neues in seinem Leben zu integrieren oder eine alte Gewohnheit über Bord zu werfen. Das Zauberwort heißt Fokus. Und zwar nicht auf drei Vorsätze gleichzeitig, sondern auf einen. Sich auf etwas zu konzentrieren und die Energie darauf zu richten, bringt mit Sicherheit den gewünschten Erfolg. Und ja – das ist vielleicht auch anstrengend, unbequem und lästig. Auf der anderen Seite bereitet es aber auch Freude, sich selbst beim Gelingen zuzusehen.

Das Leben ist auf Wachstum und Veränderung ausgerichtet. Schauen Sie sich in der Natur um. Da bleibt nichts ewig. Alles ist in Bewegung. Werden und Vergehen sind die Zyklen, die das Leben bestimmen. Bleiben Sie stehen und verändern Sie nichts, wird die Veränderung irgendwann von außen kommen. Dann ist sie in der Regel aber meist deutlich unangenehmer und oft auch schmerzhaft. Warum also nicht selbst das Zepter in die Hand nehmen? Warum nicht endlich auf den Regiestuhl des eigenen Lebens setzen und das Ruder übernehmen?

Konkret planen

Nehmen Sie sich für das nächste Jahr maximal zwei große Veränderungen vor und planen Sie ganz genau – am besten schriftlich – wie Sie sie angehen wollen. Erstellen Sie einen Zeitplan und machen Sie in der ersten Januarwoche mindestens zwei Schritte in Richtung Ziel. Das können kleine Schritte sein – wichtig ist nur, dass Sie sie gehen. Zwei gute Ratgeber, die ich Ihnen an der Stelle empfehlen kann sind:

“The One Thing: Die überraschend einfache Wahrheit über außergewöhnlichen Erfolg” von Garry Keller und
“Essentialismus: Die konsequente Suche nach Weniger. Ein neuer Minimalismus erobert die Welt” von Greg McKeown

Und: Kein Mensch muss Veränderungen allein durchstehen. Holen Sie sich Rat und Unterstützung, aber seien Sie dabei achtsam, denn oft ruft man mit dem eigenen Veränderungswillen Menschen auf den Plan, die aufgrund ihres eigenen Phlegmas wie eine Bremse wirken. Ein Coaching kann Ihnen auf jeden Fall eine gute begleitende Unterstützung bieten.

Wir von der .garage Berlin wünschen Ihnen auf jeden Fall einen kraftvollen Start in das Jahr 2020. Wir sind auch im nächsten Jahr für Sie da und unterstützen Sie gern bei Ihren Veränderungsplänen!

Ihr .garage Team